Noch vor der aktuellen Wirtschaftskrise hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Untersuchung herausgefunden, dass sich mehr als jeder dritte Betriebsrat und fast zehn Prozent aller Personalräte in den vergangenen Jahren mit Sozialplänen auseinandergesetzt haben.
Das erstaunt nicht, haben doch inzwischen Betriebsänderungen infolge von Outsourcing, Betriebsübernahmen oder Fusionen die traditionellen Sozialpläne bei Massenentlassungen infolge des Strukturwandels etwa in der Stahl- und Kohlewirtschaft abgelöst. Deshalb wird der sogenannte Abfindungssozialplan zunehmend von modernen Formen wie Transfer- oder Struktursozialplänen und Belegschaftsinitiativen verdrängt.
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